Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Abschlachter hat am 29.07.2011 14:11:33 geschrieben :

Name
Tach,
wir sind die Band "Abschlachter" aus Bochum und machen das, was Sie als "Gewaltmusik" bezeichnen.

Nach unseren erfolgreichen Alben "Abschlachten" und "Childslaughter" sowie der EP "Keine Gnade" hatten wir einige anwaltliche Probleme, da drehstuhlfurzende Bürokraten wie Sie etwas gegen unsere zu Recht gewaltverherrlichenden Texte hatten.

Nun zur Frage: Wir haben einen Song geschrieben, in dem wir Ihren verkackten Namen benutzen und wollten nun klarstellen, ob Sie was dagegen hätten. Auflage vom Anwalt.

Sobald unser Bassist aus dem Knast ist, wollen wir mit den Aufnahmen für den Song "Verquerer Untermensch" beginnen.

Cheers,
"Bloodgrinder" von Abschlachter!
 
Kommentar: Wenn Ihre Alben erfolgreich waren, müssten sich Informationen dazu im Netz finden. Da das nicht der Fall ist, gehe ich davon aus, dass diese Alben sowie Ihre angebliche Gruppe nicht existieren.

Babykiller hat am 29.07.2011 13:21:53 geschrieben :

???
" Bk schrieb am 27.08.2010 um 10:14:
..
Babygeschrei macht Männer erwiesenermaßen auch aggressiv. Wollen sie nun Babies verbieten?

Es ist das selbe wie mit Killerspielen.
Menschen, die sich damit befassen, werden nicht wegen Konsums des Mediums gewalttätig sondern sozialen, tiefgreifenden Problemen wie Mobbing ect.

Ich denke, das wurde in den letzten Jahren schon mehr als ausreichend dargelegt Hr. Doktor!
Kommentar: Dann lesen Sie bitte: http://www.amazon.de/Violent-Video-Effects-Children-Adolescents/dp/0195309839/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1282946047&sr=1-1"

Wieso nehmen Sie nicht Stellung zu den Babys?
 
Kommentar: Babys sind ein ganz anderes Thema. Da sie noch nicht sprechen können, gehört Schreien zu ihren natürlichen Lebensäußerungen. Aber niemand ist daran interessiert, dass sie schreien; die Eltern dürften am meisten darunter leiden.

Stefan Wiesmer hat am 29.07.2011 13:20:01 geschrieben :

DANKE
Ich möchte mich bei Ihnen in aller Form für ihr Buch und ihre Nachrichtenbriefe bedanken.

Anfangs schmunzelte ich noch, doch bei genauerer Betrachtung ihrer Thesen konnte ich Ihnen nur zustimmen.

Nun bin ich in der Klassik noch nicht allzu tief eingestiegen, habe jedoch bereits alle meine Schallplatten, CDs und Kassetten entsorgt (ebenso meine Gitarren).

Nun wollte ich Sie auf diesem Wege bitten, mir ein paar Tips bez. ihrer liebsten Komponisten zu geben. Wen empfehlen Sie?
 
Kommentar: Entsorgt? Ob Ihr Beitrag wohl ironisch gemeint ist?
Wie auch immer, meine liebsten Komponisten müssen nicht die Ihren werden. Am besten hören Sie immer wieder einen Klassik-Radiosender und bilden sich selbst ein Urteil. Auch bei youtube kann man schöne Sachen hören; natürlich kommt es immer auch auf eine gute Interpretation an. Auf jeden Fall rate ich zu Interpreten, die historische Aufführungspraxis betreiben und die jeweils zur Musik passenden Instrumente verwenden. Bei Musik ab ca. 1850 gibt es das allerdings nur selten - wobei die Unterschiede zu modernen Instrumenten mit der Zeit freilich kleiner werden.

Ab geht er, der Peter hat am 29.07.2011 13:15:53 geschrieben :

höhöhöhöhö
"Herr Miehling, ich habe noch nie etwas derart schlecht und einseitig recherchiertes wie Ihre Arbeiten gesehen. Unfassbar. Wie können Sie sich Wissenschaftler nennen?"

"Kommentar: Weil ich einer bin."

...das sagte Mengele auch!
 

Dr. Klaus Miesling hat am 29.07.2011 04:50:25 geschrieben :

Ich hasse Musik
Ich hasse C-Dur, F-Dur, G-Moll,
und auch von Dis habe ich die Schnauze voll.
Alle Akkorde, die graden und die schrägen;
Akzente, Crescendi und Haltebögen.
Ich hasse halbe und ganze Noten,
und auch die Pausen gehören verboten.
Ritardandi, Phrasierungen,
Synkopen, Triolen, Punktierungen.
Ich hasse Terzen, ich hasse Primen.
Ich hasse Quinten, Oktaven, Septimen.
Ich hasse B’s und Kreuze desgleichen,
nicht zu vergessen; die Auflösungszeichen.

Ich hasse Oper und Operette,
Kantaten, Sonaten und Menuette.
Komponisten und Dirigenten,
Profis, Amateure, Musikstudenten.
Ich hasse Hörner, Posaunen, Trompeten
Und auch Fagotte, Oboen und Flöten.
Ich hasse Pauken, Trommeln und Becken;
All das stupide Jekloppe mit Stöcken!
Ich hasse Bratsche und Violine.
Das jag ich alles durch die Hächselmaschine.
Ich hasse Celli und Kontrabässe,
die kriegen alle eins auf die Fresse!

Ich hasse Telemann, Haydn, Händel,
Vivaldi und all dat Perückenjesändel!
Ich hasse Dvorak, Verdi, Puccini,
Mendelssohn, Carl Orff und Paganini.
Ich hasse Chopin und Debussy,
Maurice Ravel und Erik Satie.
Ich hasse Wagner, Smetana, Schumann,
Brahms, Sibelius und Chatchaturian.
Ich hasse Beethoven, und man kann sagen
Er selber musste das ja nicht ertragen.
Ich hasse außerdem Bach und Liszt,
und darauf reimt sich Krach und Mist!

Ich hasse Musik
 

D. Kassel hat am 26.07.2011 18:23:14 geschrieben :

Au weia...
Herr Miehling, ich habe noch nie etwas derart schlecht und einseitig recherchiertes wie Ihre Arbeiten gesehen. Unfassbar. Wie können Sie sich Wissenschaftler nennen?
 
Kommentar: Weil ich einer bin.
Zu meinen Arbeiten bezüglich Gewaltmusik gibt es sehr konträre Meinungen, wie es bei diesem Thema auch zu erwarten ist.
Meine beiden anderen Bücher sind einhellig positiv rezensiert worden.

Johannes Kaplan hat am 26.07.2011 03:00:48 geschrieben :

Antwort an Herrn Staker
Es ändert nichts daran, daß sich Besucher eines Konzertes dieser Gewaltmusik-Stilrichtung in Gelsenkirchen auf ekelhafte Art und Weise daneben benommen haben.
 

C. S. hat am 25.07.2011 13:39:05 geschrieben :

Attentat Oslo
Guten Tag Herr Dr. Miehling,

sie haben sicher auch erfahren, dass der Attentäter aus Oslo Fan klassischer Musik war. Daher sollte klassische Musik ebenso als Gewaltmusik eingestuft werden. Bitte also im nächsten Brief darauf hinweisen.

C. S.
 
Kommentar: Nein, wo steht das? Vielmehr hat er auf seiner Facebook-Seite auf etliche Gewaltmusikvideos verwiesen.
Im übrigen geschieht die Einstufung einer Musikrichtung als Gewaltmusik aufgrund ihres klanglichen Charakters.

Peter Ian Staker hat am 25.07.2011 13:20:06 geschrieben :

Herr Kaplan und der &quot;Trash&quot;
Lieber Herr Kaplan,
es heisst nicht "Trash" sondern "Thrash", wer Fremdsprachen beherrscht hat gewisse Vorteile. Aber vermutlich tangiert dieser subtile Unterschied mich nur weil ich trotz profunder musikalischer Ausbildung und absolviertem Studium der Musikwissenschaft sogenannter Gewaltmusikhörer bin.

Und Herr Miehling, ich bitte Sie:
alles was sie nicht mögen unter "GM" zu kategorisieren spottet echt jeglicher Beschreibung. Amy Winehouse mit Nagaroth in eine Reihe zu stellen ist ziemlich lächerlich. Aber gegenläufige Meinungen gelten bei ihnen ja offensichtlich nicht viel, wenn man sieht wie sie hier mit Kritik umgehen.

Im Endeffekt sind Sie nicht anders Opa Hoppenstedt bei Loriot der an Weihnachten immer nur zetert "Früher war mehr Lametta!"
 

Johannes Kaplan hat am 23.07.2011 22:56:26 geschrieben :

nur die &quot;Besten&quot; sterben jung
Sie sagen es, Herr Dr. Miehling. Die Gewaltmusik-Industrie mißachtet sämtliche sozialen Normen, bzw. ruft dazu auf. Und wenn diese Mißachtung sich als Bumerang erweist, dann ist die Empörung groß. Wie heißt es so schön: wer Wind säht, wird Sturm ernten.

Medienberichten zufolge verstarb heute die Gewaltmusik-Sängerin Amy Winehouse im Alter von 27 Jahren. Sie geriet durch Alkohol- und Drogenmißbrauch öfter in die Schlagzeilen. Einen Bericht über den Tod von Amy Winehouse finden Sie hier: http://www.tagesschau.de/kultur/winehouse104.html
 
Kommentar: Danke, das ist mir natürlich auch nicht verborgen geblieben. Einer anderen Meldung zufolge seien "anonymen Quellen" zufolge in der Tat Alkohol und Drogen die Todesursache: http://web.de/magazine/musik/klatsch-tratsch/13300410-soul-diva-amy-winehouse-stirbt-mit-27-jahren.html#.A1000107
Bis zum nächsten GMNB wissen wir sicher mehr.

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