Gästebuch

Da ich nicht länger meine Zeit mit Reaktionen auf unbelehrbare und gehässige Besucher vergeuden will, bleibt das Gästebuch bis auf Weiteres für neue Einträge geschlossen. 

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M.S. hat am 06.12.2013 20:07:18 geschrieben :

...
Wissen Sie, ich arbeite nunmehr seit fast 18 Jahren als Musikp&auml;dagogin und Musiktherapeutin, unter anderem auch mit geistig behinderten Menschen jeglichen Alters. Diese Menschen erfreuen sich &uuml;berwiegend an einer Musik, die Sie als &quot;Gewaltmusik&quot; diffamieren (Schlager, sogenannter &quot;volkst&uuml;mlicher&quot; Schlager, Pop, Rock und/oder Hardrock). Ich konnte es in all den Jahren nicht beobachten, dass diese Menschen eine verst&auml;rkte Neigung zu aggressivem Verhalten oder eine Tendenz zur Promiskuit&auml;t aufweisen.<br />
Vielleicht k&ouml;nnten Sie mir da ja auch eine entsprechende Studie pr&auml;sentieren, die Ihre Aussagen best&auml;tigen. Aber behalten Sie Ihre Meinung dazu besser f&uuml;r sich, ich habe mich jetzt schon genug mit Ihnen auseinandergesetzt. Ich hoffe doch mal, dass dieses G&auml;stebuch m&ouml;glichst bald von den Trollen okkupiert wird (und meinetwegen auch von den Spinnern aus der Ecke der Verschw&ouml;rungstheorie-Anh&auml;nger und der Religi&ouml;sen, die sich wom&ouml;glich von Ihren Aussagen angesprochen f&uuml;hlen k&ouml;nnten).<br type="_moz" />
 
Kommentar: "eine entsprechende Studie" - eine? Dutzende! Oder meinen Sie speziell mit geistig behinderten Probanden? Das nicht; aber es geht ja auch um die große Masse.


Johannes Kaplan hat am 06.12.2013 19:46:32 geschrieben :

Fußball und Ruhestörung
Diese Meldung k&ouml;nnte f&uuml;r Sie von Interesse sein: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/public-viewing-wm-sperrzeiten/-/id=1622/nid=1622/did=12505064/1g4gwk4/index.html<br type="_moz" />
 
Kommentar: Danke!


M.S. hat am 06.12.2013 12:14:26 geschrieben :

@Herrn Dr. Miehling
Letztendlich sind Ihre Verbitterung und Ihr Frust ja auch nachzuvollziehen: In der Schule wurden Sie wahrscheinlich von Ihren Mitsch&uuml;lern ausgegrenzt und verpr&uuml;gelt; jetzt sind Sie f&uuml;nfzig, haben einen Doktortitel, aber immer noch keine Frau, und m&uuml;ssen sich als Eurythmiebegleiter verdingen und den Spott der Waldorf-Sch&uuml;ler ertragen: Sie, der grosse Dr. Klaus Miehling! ^^
 
Kommentar:

Den Spott von zwei oder drei Deppen kann ich ertragen. Abgesehen davon, dass sich die meisten Schüler einfach nicht weiter für einen Klavierspieler interessieren, gibt es auch Schüler, die ausgesprochen freundlich zu mir sind. Im Großen und Ganzen fühle ich mich an der Schule wohl, und Zeit für meine wissenschaftliche und künstlerische Arbeit bleibt mir auch.


Michaela S. hat am 05.12.2013 14:06:59 geschrieben :

@Herrn Dr. Miehling
Mein guter Herr Dr. Miehling, ich vermute, dass ich mit meiner Einsch&auml;tzung, dass Sie in Ihrem ganzen Leben noch keine Beziehung hatten und erst recht noch keinerlei xxxuelle Erfahrung gemacht haben, nicht falsch liege. Wenn Sie mir dar&uuml;ber verst&auml;ndlicherweise keine Auskunft erteilen m&ouml;chten, betrachte ich das einfach mal als Best&auml;tigung meiner Annahme. Das erkl&auml;rt Ihre Verkniffenheit, Ihre Lustfeindlichkeit, Ihren Neid und Ihre Verbitterung. Denn es geht hier &uuml;berhaupt nicht um sachliche Fragen, die Musik betreffend. Es geht hier darum, dass ein frustrierter und unzufriedener Spiesser versucht, sein Weltbild wissenschaftlich zu untermauern. Glauben Sie doch nicht, dass das nicht durchschaut wird, auch wenn es kaum jemand so deutlich zur Sprache bringt, wie ich es jetzt tue! Sie sollten sich lieber mal ein anderes Bet&auml;tigungsfeld suchen, denn Typen mit totalit&auml;ren, dem gesunden Menschenverstand und der Idee des Grundrechts auf Freiheit zuwiderlaufenden Vorstellungen und Bestrebungen sind sowohl in der Kunst, als auch in der Wissenschaft fehl am Platze! Wie w&auml;re es denn mit dem Anzeigen von Falschparkern? Lassen Sie sich doch zur Politesse umschulen!<br type="_moz" />
 
Kommentar: Glauben Sie doch nicht, dass Ihre Taktik des persönlichen Angriffs und der wilden Spekulationen auf irrelevantem Gebiet mangels sachlicher Argumente nicht durchschaut wird!


Michaela S. hat am 05.12.2013 12:23:25 geschrieben :

@BK
Dass Herr Dr.Miehling, wie es von ihm auch nicht anders zu erwarten ist, die sogenannte &quot;xxxuelle Revolution&quot; in seiner unreflektierten Art pauschal als negativ bewertet, ist aus seiner Sicht nur zu verst&auml;ndlich; geh&ouml;rt er doch schlie&szlig;lich zu den Personen, die von deren positiven Auswirkungen nicht betroffen sind! ^^
 
Kommentar: Tun Sie sich doch mit "Niklas" (den ich inzwischen "gesperrt" habe) zusammen! Der war genauso auf das Thema fixiert wie Sie. Dass er verheiratet ist, dürfte Sie als Befürworterin der sexuellen Revolution ja nicht stören.  


BK hat am 05.12.2013 10:46:47 geschrieben :

...
1. Dass dies ein Fehlschluss w&auml;re, ist eine unbewiesene Behauptung. F&uuml;r sich betrachtet ist es zun&auml;chst ein Indiz, dessen Relevanz sich im Zusammenhang mit den anderen Punkte best&auml;tigt.<br />
- Diese Behauptung ist nicht unbewiesen, sondern nach den Gesetzen der Logik und der Empirik verfasst. Und seit Ewigkeiten Grundsatz einer jeden seri&ouml;sen Wissenschaft! Sie als promovierter Wissenschaftler sollten dies eigentlich wissen.<br />
<br />
<br />
5. Sie k&ouml;nnen etwas dar&uuml;ber aussagen, und in diesem Fall tun sie es.<br />
- Nein, k&ouml;nnen sie nicht. Dazu siehe 1., hier speziell: cum hoc, ergo propter hoc. Selber Fall.<br />
Wissenschaftliche Grundregeln.<br />
<br />
6. u. 7. Ausnahmen best&auml;tigen die Regel. Dabei ist, wie ich immer wieder sage, nicht nur von den Texten, sondern mehr noch vom Klang auszugehen.<br />
- Es handelt sich aber eben nicht um Ausnahmen. Mein Angebot an Sie dazu steht. Und wenn Sie sich auch nur einmal mit den von Ihnen kritisierten Musikstilen auseinandergesetzt h&auml;tten, w&uuml;rden Sie das auch erkennen.<br />
- Wenn sie ma&szlig;geblich vom Klang ausgehen, wieso f&uuml;hren Sie dann ausschlie&szlig;lich sowohl im Buch als auch im GMNB Textstellen als Belege an?<br />
- Wie dr&uuml;ckt man Hedonismus und Egoismus klanglich aus?<br />
<br />
8. Sie werten hier ebenfallls.<br />
- Verneine ich nicht. Zu diesem Thema kann man unterschiedlicher Ansicht sein, aber eine objektive Aussage ist hier kaum m&ouml;glich. Daher ist Ihre Feststellung nicht von Belang.<br />
<br />
9. Das behaupten Sie. Ich sage: Dieser Schluss ist zul&auml;ssig.<br />
- Ich sagte: In seiner Absolutheit.<br />
<br type="_moz" />
 
Kommentar: 1. und 5. Nach "den Gesetzen der Logik und Empirik" ist es ein Fehlschluss, wenn man eine Korrelation als Indiz heranzieht? Nein! Sie argumentieren so, als würde eine Korrelation eine Ursache-Wirkung-Beziehung von vornherein ausschließen!  



Der Klang wirkt in erster Linie. Texte können aber - gerade unter der Wirkung des Klanges - diese Wirkung konkretisieren. Und sie verraten natürlich Einiges über die Werte und Lebensentwürfe der Interpreten und der Musikszenen.



"Wie drückt man Hedonismus und Egoismus klanglich aus?" - Mit klanglicher Aggressivität. Das ist ja die umfassende Wirkung von Gewaltmusik, dass sie zunächst allgemein ist, und sich dann je nach Gelegenheit unterschiedlich äußert.


Michaela S. hat am 05.12.2013 00:55:32 geschrieben :

...
Nach Ihrem Wikipedia-Artikel, den Sie mit Sicherheit selbst verfasst haben, haben Sie als h&ouml;chste Auszeichnung f&uuml;r eines Ihrer Werke einmal einen 3. Platz erlangt. Nicht gerade sehr beeindruckend, angesichts Ihres doch recht umfangreichen &OElig;uvres, einmal davon abgesehen, dass Preise und Empfehlungen nicht unbedingt etwas &uuml;ber Qualit&auml;t aussagen m&uuml;ssen.<br />
Ihr Buch &quot;Gewaltmusik - Musikgewalt&quot; wurde ja offenbar auch zum Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung tats&auml;chlich von einer Jury auf eine Empfehlungsliste f&uuml;r Sachbuch-Neuerscheinungen gesetzt, unbegreiflicherweise. Entweder hatte sich keiner der damaligen Juroren die M&uuml;he gemacht, Ihr Buch auch wirklich zu lesen (was ich doch mal hoffen m&ouml;chte; die Alternative w&auml;re n&auml;mlich noch peinlicher und unertr&auml;glicher!) oder man muss wirklich an der Kompetenz, der Seriosit&auml;t und dem Geisteszustand der damaligen Jury-Mitglieder zweifeln!<br type="_moz" />
 
Kommentar: Natürlich sind Sie viel kompetenter als die Juroren von Kompositionswettbewerben oder die Journalisten, welche die Sachbuch-Bestenliste zusammenstellen ...


Michaela S. hat am 04.12.2013 17:45:40 geschrieben :

@Lassek
Ich denke, wir können und dürfen uns glücklich darüber schätzen, dass Typen wie Herr Dr. Miehling spätestens seit Herbst 1990 keinen gravierenderen Einfluss mehr auf unsere Gesellschaft haben.
 

Michaela S. hat am 04.12.2013 15:34:29 geschrieben :

@Lassek
Sie finden Herrn Dr. Miehlings &quot;Judas-Passion&quot; tats&auml;chlich gut?<br />
Das ist doch lediglich pr&auml;tenti&ouml;ses und biederes Kunsthandwerk! Da h&ouml;re ich doch lieber gleich H&auml;ndel oder Bach, das sind wenigstens Originale von einer meisterhaften Qualit&auml;t, von der ein Herr Dr. Miehling nur tr&auml;umen kann.<br />
Oder eben Arvo P&auml;rt, wenn es ein zeitgen&ouml;ssischer, tonal komponierender Tonsetzer sein soll. Der wird ja sogar von Herrn Dr. Miehling gesch&auml;tzt, es ist ihm also offenbar tats&auml;chlich auch gegeben, musikalische Qualit&auml;t erkennen zu k&ouml;nnen.<br type="_moz" />
 
Kommentar:

Wenn die Qualität meiner Kompositionen so wäre, wie Sie behaupten, hätte ich nicht in insgesamt sieben Wettbewerben einen Preis oder eine Empfehlung erhalten.



Wie Sie bemerken werden, habe ich die unverschämte Giftspritzerei Ihres vorigen Beitrages gelöscht.


BK hat am 04.12.2013 14:54:38 geschrieben :

...
Fortsetzung:<br />
<br />
6. Gewaltmusik steht&nbsp;f&uuml;r Hedonismus und Egoismus.<br />
- unzul&auml;ssige Verallgemeinerung. Und: Falsch. Auf ein damaliges Angebbot, Ihnen eine gro&szlig;e Anzahl Gegenbeispiele zu pr&auml;sentieren, wollten Sie ja nicht eingehen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />
<br />
7. Gewaltmusik verneint traditionelle Werte wie Gesetzestreue, Pflichtbewusstsein und Bildung.<br />
- In gewissen Stilrichtungen und Str&ouml;mungen richtigg, aber nicht generell. Deshalb: Falsch.<br />
<br />
8. Gewaltmusik steht f&uuml;r die xxuelle Revolution.<br />
- eingeschr&auml;nkt richtig, allerdings ist das eine wertfreie Aussage. Die xxxuelle Revolution war richtig und wichtig.<br />
<br />
9. Wissenschaftliche Studien und zah&ouml;reicchje Fallbeispiele belegen die negative Wirkung von Gewaltmusik auf Einstellungen und Verhalten der H&ouml;rer.<br />
- Dieser Schluss ist in seiner Absolutheit unzul&auml;ssig.<br />
<br />
Ach ja, was die &Ouml;ffnung der innerdeutschen Grenze mit Gewaltmusik und Kriminalit&auml;t zu tun hat, w&uuml;rde mich als Historiker interessieren.<br type="_moz" />
 
Kommentar: 6. u. 7. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei ist, wie ich immer wieder sage, nicht nur von den Texten, sondern mehr noch vom Klang auszugehen. 



8. Sie werten hier ebenfallls.



9. Das behaupten Sie. Ich sage: Dieser Schluss ist zulässig.  



Und zu Ihrer Frage: Mit der Öffnung der Grenzen kam mehr Gewaltmusik in den Osten. Natürlich gab es die auch vorher, aber nicht in diesem unkontrollierten Maß.


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