Gästebuch

Da ich nicht länger meine Zeit mit Reaktionen auf unbelehrbare und gehässige Besucher vergeuden will, bleibt das Gästebuch bis auf Weiteres für neue Einträge geschlossen. 

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Rastenschleifer hat am 22.09.2013 11:15:57 geschrieben :

Konzentration
Geistige Aufgaben, nat&uuml;rlich. (Wobei jegliche intensiv durchgef&uuml;hrte sportliche T&auml;tigkeit auch geistige Konzentration verlangt.)<br />
Beim Verfassen von Texten oder von Musik (hab ja mal u.a. Komposition studiert) stimme ich Ihnen insofern zu, als dass ich dabei dann KEINE Ger&auml;uschlichkeit vertrage. Sondern einfach nur - Stille.<br />
 

BK hat am 19.09.2013 01:52:48 geschrieben :

Alternative?
&quot;Sie verwechseln Nationalismus mit Patriotismus.&quot;<br />
<br />
Sie m&uuml;ssen mir als studiertem Historiker nicht erkl&auml;ren, was Nationalismus und was Patriotismus ist. Aber vielleicht sollten Sie noch einmal nachschlagen. Ich bin Patriot. Sie nicht.<br />
<br />
&quot;Alle Vorteile des Euro k&ouml;nnen wohl kaum die bis zu 632 Mrd. (und evtl. noch mehr) Euro aufwiegen, mit denen Deutschland wegen des gemeinsamen W&auml;hrungsgebietes f&uuml;r die Schulden anderer L&auml;nder haftet.&quot;<br />
<br />
Ach Gottchen, 632 Mrd...soooo viel Geld, was dem deutschen Steuerzahler verloren geht. Erstens handelt es sich hier um Garantien, das hei&szlig;t, dieses Geld wird von uns nicht bezahlt, wir b&uuml;rgern nur daf&uuml;r. Zweitens haben Sie geflissentlich &uuml;bersehen, was das Institut in diese Summe alles mit einrechnet. Drittens ist eigentlich genau das das beste Argument gegen die Haltung der AfD, aus dem Euro auszusteigen. Denn stiege D aus, br&auml;che die W&auml;hrungsunion ganz sicher auseinander, und auf Deutschland k&auml;men die 632 Mrd wirklich als harte Kosten zu. Oder glauben Sie, die Garantien verschwinden einfach, wenn wir aussteigen und die D-Mark wieder einf&uuml;hren?<br />
<br />
Und was sinkende Reall&ouml;hne mit dem Euro zu tun haben, m&uuml;ssen Sie mir mal erkl&auml;ren. Das ist eine Verfehlung der deutschen Politik, deren Anf&auml;nge schon Anfang der 1990er zu suchen sind und an der die neoliberale und neokonservative Wirtschaftspolitik nach Reaganschem Vorbild ma&szlig;geblich beteiligt ist. Mit dem Euro hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.<br />
<br />
Im &Uuml;brigen finde ich es bezeichnend, dass Sie auf Argumente oder Aussagen, die Ihnen offensichtlich unangenehm sind und die ihr kleinb&uuml;rgerliches primitives Weltbild ins Wanken bringen k&ouml;nnten, erst gar nicht eingehen. Wie immer.
 
Kommentar: Mit welchem Recht unterstellen Sie mir, kein Patriot zu sein? Auf welche Argumente oder Aussagen bin ich nicht eingegangen? Davon abgesehen ist dies ein Gästebuch und keine Gerichtsverhandlung. Ich muss nicht jede Aussage kommentieren. Auch bin ich kein Wirtschaftsexperte. Ich bilde mir meine Meinung und übernehme diejenigen Argumente, die mich mehr überzeugen. Zum Beispiel diese hier:


http://www.theeuropean.de/dirk-mueller/7433-mister-dax-ueber-merkels-euro-politik-und-afd


Dass die 632 Mrd zum großen Teil "nur" Haftungssummen sind, habe ich ja selbst geschrieben. Schlimm genug! Vor Jahren gab es in meinem Bekanntenkreis einen Fall, wo Eltern für einen Kredit ihres Sohnes "nur" gebürgt haben. Wenig später haben sie dadurch ihr Haus verloren.



Ihre modische Neoliberalismuskritik könnte ich auch als "primitives Weltbild" bezeichnen. Aber auf Beleidigungen wiederum mit Beleidigungen zu antworten, bringt eine Diskussion nicht weiter.

BK hat am 18.09.2013 15:37:11 geschrieben :

Alternative? Teil2
Und warum zum Beispiel die AfD f&uuml;r mich nicht w&auml;hlbar ist, kann ich an einigen wenigen Punkten im Wahlprogramm festmachen:<br />
&quot;Wir fordern eine geordnete Aufl&ouml;sung des Euro-W&auml;hrungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen L&auml;ndern schadet der Euro.<br />
Wir fordern die Wiedereinf&uuml;hrung nationaler W&auml;hrungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer W&auml;hrungsverb&uuml;nde. Die Wiedereinf&uuml;hrung der DM darf kein Tabu sein.&quot;<br />
<br />
Das kann ich nicht w&auml;hlen. Der Euro bietet nach wie vor wesentlich mehr Vor- als Nachteile. Grade in der momentanen wirtschaftlichen Lage w&auml;re eine Wiedereinf&uuml;hrung der D-Mark f&uuml;r unsere Wirtschaft fatal. Denn aufgrund der guten Wirtschaftslage w&uuml;rde die D-Mark extrem aufgewertet werden, was den Export, in D traditionell der Wachstumsmotor schlechthin, abw&uuml;rgen w&uuml;rde. Nicht nur in EU-L&auml;nder, sondern auch interkontinental. Und au&szlig;erdem, ganz banal gesprochen: Ich wohne in einem Grenzgebiet. Glauben Sie, ich habe Lust, jedesmal Geld wechseln zu m&uuml;ssen wenn ich a) in Luxemburg tanken fahre, b) nach Frankreich essen oder einkaufen gehe und c) einen Tagesauslfug nach Br&uuml;ssel mache? Solche Vorstellungen haben im 21. Jahrhundert nichts verloren. Teil 3 folgt.
 
Kommentar: Alle Vorteile des Euro können wohl kaum die bis zu 632 Mrd. (und evtl. noch mehr) Euro aufwiegen, mit denen Deutschland wegen des gemeinsamen Währungsgebietes für die Schulden anderer Länder haftet.

http://www.freiewelt.net/bis-zu-welcher-hohe-muss-deutschland-haften-10007726/



Schon jetzt haben die deutschen Bürger durch sinkende Reallöhne viel Geld verloren - während die Reallöhne in anderen Euroländern gestiegen sind.

BK hat am 18.09.2013 15:30:46 geschrieben :

Alternative? Teil1
&quot;Nein, man kann die etablierten Parteien auch w&auml;hlen, weil man nicht erkennt, was f&uuml;r eine Politik diese betreiben. Aber wenn man bef&uuml;rwortet, dass unser Land seine Souver&auml;nit&auml;t vollends aufgibt und in einem europ&auml;ischen Zentralstaat aufgeht, und dass wir f&uuml;r die Schulden Anderer haften, dann muss man dieses Land wohl hassen.<br />
<br />
Dass alle Probleme mit den drei von Ihnen genannten Ma&szlig;nahmen gel&ouml;st w&auml;ren, wie Sie mit Ihrem flapsigen Ausdruck insinuieren, glaube ich selbstverst&auml;ndlich nicht. Und von einem pauschalen &quot;Ausl&auml;nder raus&quot; ist bei der AfD - die Weiterleitung von deren Nachrichten auf Facebook wurde mir ja zum Vorwurf gemacht - nicht die Rede.&quot;<br />
<br />
Achso, ich hasse vielleicht mein Land nicht, bin aber dumm? Ich habe den Politikbetrieb von innen kennengelernt und wei&szlig; ziemlich genau, welche Politik betrieben wird.<br />
Ihr &uuml;brigen Ausf&uuml;hrungen sind mal wieder von unglaublicher Banalit&auml;t...k&ouml;nnen Sie nicht differenzierter denken oder wollen Sie nicht? Niemand redet davon, dass wir in einem europ&auml;ischen Zentralstaat aufgehen sollen. Aber ich muss zugeben, dass die Idee eines Bundes in Form einer &quot;Vereinigten Staaten von Europa&quot; f&uuml;r mich sehr reizvoll ist. Warum auch nicht? Die Idee eines Nationalstaates ist zumindest in Deutschland ein Konstrukt des 19. Jahrhunderts und es ist zumindest diskussionsw&uuml;rdig, ob sie in ihrer klassischen Form nicht &uuml;berholt ist, bzw. nicht mehr den Anforderungen unserer globalisierten Welt gen&uuml;gt. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich liebe mein Land. Aber eben weil ich mein Land liebe, lehne ich tumbe Ressentiments und den kaum verschleierten Nationalismus der neuen Rechten ab.
 
Kommentar: Sie verwechseln Nationalismus mit Patriotismus.

K.K. hat am 17.09.2013 21:59:50 geschrieben :

Rhythmic
&quot;Der Trommeltherapeut Ihres letzten Verweises macht Werbung f&uuml;r sich selbst. Dass seine Therapie (positiv) wirkt, ist damit nat&uuml;rlich nicht bewiesen.&quot;<br />
<br />
Stimmt nat&uuml;rlich, allerdings weist er auf wissenschaftliche Ergebnisse hin, Zitat:<br />
<br />
&quot;There is a growing body of research on the therapeutic effects of group drumming. Barry B. Bittman, MD has published some ground-breaking studies showing the benefits to the immune system, stress levels and mood.&quot;<br />
<br />
&quot;Dieses Beispiel w&uuml;rde ich in der Tat nicht anh&ouml;ren; andere schon. Es ist eben die Frage, welche Art von Musik nun tats&auml;chlich zu einer Verbesserung der Konzentrationsf&auml;higkeit gef&uuml;hrt hat. Das ist keineswegs gekl&auml;rt.&quot;<br />
<br />
Da muss ich Ihnen zustimmen, leider gab es keine konkreten H&ouml;rbeispiele zu der/den Studie/n.<br />
<br />
Ich denke jetzt habe ich mein Pulver zu dem Thema verschossen, auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, den man, unter Ber&uuml;cksichtigung der Gewaltmusik-Diskussion, weiterhin im Auge behalten sollte.<br />
<br />
In diesem Sinne, sch&ouml;ne Restwoche Herr Dr. Miehling und allen anderen Diskutanten
 
Kommentar: Danke!

Rastenschleifer hat am 17.09.2013 00:32:08 geschrieben :

Gegensätze?
Dieses<br />
http://www.youtube.com/watch?v=UwLarIVXH4k<br />
finde ich ausgesprochen - ja: einfach sch&ouml;n, spiele es zuweilen auch selber gerne; gerade in anschlagstechnischer Sicht kann man da unendlich differenzieren.<br />
<br />
Und dieses<br />
http://www.youtube.com/watch?v=aLv3vzJ8Fw8<br />
hilft mir durchaus, mich zu konzentrieren, wenn auch vornehmlich beim Training, z.B. schwerem Bankdr&uuml;cken, da muss man sich schon ein wenig pushen.<br />
 
Kommentar: Bei "Konzentrieren" dachte ich natürlich mehr an geistige Aufgaben ...

K.K. hat am 16.09.2013 19:35:12 geschrieben :

Rhythmic
&quot; Das sagt auch nicht viel. Handelt es sich bei der &quot;rhythmic light and sound therapy&quot; &uuml;berhaupt um Gewaltmusik? Doch vermutlich eher um zu therapeutischen Zwecken gezielt konstruierte Kl&auml;nge, wie sie z.B. bei youtube als Videos zu sehen sind. Es geht dabei nicht um die &Uuml;bertragung aggressiver oder auch anderer Emotionen, und diese Kl&auml;nge, die man kaum Musik im eigentlichen Sinn nennen kann, l&ouml;sen auch kaum Emotionen aus.&quot;<br />
<br />
Das kann man so oder so sehen. Wenn die Musik einen durchgehenden Beat hat, dann ist sie Gewaltmusik nach Ihrer Definition (Sparen Sie sich an der Stelle Haarspaltereien ). Ich hab mir mal den Spa&szlig; gemacht und bei Youtube nach &quot;Rhythmic Music Therapy&quot; gesucht, gefunden hab ich eine Einladung zu einer Therapiestunde mit entsprechender Musik:<br />
<br />
http://www.youtube.com/watch?v=rRS0k9EzJiI<br />
<br />
Wenn Sie mich fragen, so einen gro&szlig;en Unterschied zu einem Nine Inch Nails Songs oder einer etwas d&uuml;steren Rockballade, h&ouml;re ich da nicht raus. Vor allem erinnert mich das sehr an den Soundtrack von Fight Club, der meines Wissens nach Gewaltmusik ist. Und dass Soundtracks keine Emotionen ausl&ouml;sen, glaubt Ihnen denke ich niemand. Vor allem wenn es der passende Vergleich zu einem Film ist, der davon handelt dass sich einfache Leute die Langeweile mit Schl&auml;gereien vertreiben. Hier mal ein Song aus dem Soundtrack:<br />
<br />
http://www.youtube.com/watch?v=GuWIhaW_BfI<br />
<br />
<br />
<br />
Mal noch n paar weitere Links zu dem Thema:<br />
<br />
http://www.neuro-advantage.com/page/851224<br />
http://www.alternativedepressiontherapy.com/drumming-therapy.html
 
Kommentar: Dieses Beispiel würde ich in der Tat nicht anhören; andere schon. Es ist eben die Frage, welche Art von Musik nun tatsächlich zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit geführt hat. Das ist keineswegs geklärt.



Der Trommeltherapeut Ihres letzten Verweises macht Werbung für sich selbst. Dass seine Therapie (positiv) wirkt, ist damit natürlich nicht bewiesen.

Johannes Kaplan hat am 16.09.2013 15:54:28 geschrieben :

Gewaltmusik und angebliche Ausgeglichenheit
Diese Meldung &uuml;ber eine Studie von zweifelhaftem Inhalt k&ouml;nnte f&uuml;r Sie von Interesse sein: http://www.metal-hammer.de/news/meldungen/article474311/studie-gluecklichsein-durch-boese-musik.html
 
Kommentar: Danke! Das Ergebnis wäre im Grunde nicht erstaunlich, denn es muss ja Gründe geben, diese Musik zu hören.

Die Studie, auf welcher der Artikel angeblich beruht, hat aber der Zusammenfassung zufolge gar nichts mit Musik zu tun:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22309724

Und wie in dem Artikel sogar angemerkt wird, gibt es auch Studien mit anderen Ergebnissen.

Rastenschleifer hat am 16.09.2013 02:40:43 geschrieben :

Es gibt immer &quot;so 'ne&quot; und &quot;solche&quot;
Prinzipiell find ich es immer spannend und lobenswert, wenn sich jemand mit hohem Engagement f&uuml;r eine Sache einsetzt. Leider gibt es bei derlei Fokussierungen zuweilen regelrechte Tunnelblicke, dass alles und jeder nur noch unter einem Aspekt gesehen wird.<br />
<br />
Ich will nicht verallgemeinern - sondern einfach nur meine Erfahrung anbringen, dass ich einerseits selber gerne einen langsamen Mozart-Satz spiele (egal, ob privatim oder im Konzert) und mich mit viel Inbrunst in Dvorak &quot;reinknien&quot; kann, auch immer versuche, dies bei Sch&uuml;lern irgendwie &quot;r&uuml;berzubringen&quot;, andererseits aber den Parameter &quot;Rhythmus&quot; nicht so negieren m&ouml;chte - Strawinsky, Prokofieff, aber auch Brahms, Berlioz u.v.a.m. sind aus meiner Sicht Komponisten mitrei&szlig;ender Werke. Das gilt auch f&uuml;r so manche (nicht alle - es gibt auch wirklich dumpf-schrumpfes Geb&ouml;lke) Metal-Band, die ich gerne konsumiere (und deren Musik zuweilen ausgesprochen polyrhythmisch komplex ist!), vorzugsweise beim ambitionierten Krafttraining, von dem ich mich dann gerne beim Kurvenschraddeln mit dem Motorrad erhole - um hernach eine Bach-Sarabande oder zarte Fl&uuml;gel-Inside-Kl&auml;nge neuerer Machart zu produzieren.<br />
<br />
F&uuml;r mich passt das alles durchaus unter einen Hut. Aber, ich seh es halt so, andere sehen Dinge anders, und dem stehe ich immer mit Respekt gegen&uuml;ber.
 
Kommentar: Danke für Ihren Beitrag!

Cindy Mailing hat am 16.09.2013 02:05:20 geschrieben :

Antwort, II
Na, jetzt ist mir alles klar: Sie scheuen sich davor, einen Friseursalon aufzusuchen, weil sie sich davor f&uuml;rchten, dort eventuell mit Gewaltmusik zwangsbeschallt zu werden! Darauf h&auml;tte ich eigentlich schon fr&uuml;her kommen k&ouml;nnen! <img height="15" src="http://www.npage.de/sprachen/de/images/icons/gelb_01.gif" "15" /><br />
 

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