Gästebuch

Da ich nicht länger meine Zeit mit Reaktionen auf unbelehrbare und gehässige Besucher vergeuden will, bleibt das Gästebuch bis auf Weiteres für neue Einträge geschlossen. 

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BK hat am 23.08.2013 12:42:19 geschrieben :

...
Lesehinweis und implizit ein Buchtip f&uuml;r Sie...ganz neutral: http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-02/heavy-metal-forschung/komplettansicht
 
Kommentar: Danke!

"sondern es geht einfach darum, dass diese Aggression Spaß macht" - das hatte ich schon in GMNB 239 zitiert.

Johannes Kaplan hat am 18.08.2013 15:22:10 geschrieben :

&quot;aggressive Gewaltmusikhörer&quot;
Eine Meldung &uuml;ber unfreiwillige &quot;aggressive Gewaltmusikh&ouml;rer&quot; finden Sie an dieser Stelle: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/mannheim/-/id=1582/1y69y47/index.html#meldung97736<br />
<br />
Gestatten Sie mir, diese Meldung ob ihrer Verg&auml;nglichkeit an dieser Stelle zu zitieren:<br />
<br />
Hockenheim<br />
Ruhige Fans und aggressive Wespen bei Rock&#39;n&#39;heim<br />
<br />
Die Polizei hat beim Rockfestival &quot;Rock&#39;n&#39;heim auf dem Hockenheimring bisher keine gr&ouml;&szlig;eren Zwischenf&auml;lle registriert. Die Zahl der Diebst&auml;hle auf den Campingpl&auml;tzen halte sich im &uuml;blichen Rahmen, sagte ein Polizeisprecher. Die Rettungsdienste waren mit der Versorgung von alkoholisierten Festbesuchern besch&auml;ftigt. Au&szlig;erdem gab es viele Besucher, die von Wespen gestochen wurden. Bei dem erstmals organisierten Rockfestival auf dem Motodrom treten seit Freitag insgesamt 31 Bands auf, darunter auch die &quot;&Auml;rzte&quot;. Die Veranstaltung mit rund 40.000 Besuchern endet heute am sp&auml;ten Abend.<br />
 
Kommentar: Danke! Man sieht, dass Gewaltmusik auch Wespen aggressiv macht.

Germanist hat am 12.08.2013 12:57:25 geschrieben :

Unseriös
Lieber Herr Dr. Miehling,<br />
<br />
mit Freude lese ich Ihre Beitr&auml;ge und Ver&ouml;ffentlichungen - als Satire! Selten habe ich unseri&ouml;seres und unwissenschaftlicheres Vorgehen aus mehr oder minder akademischen Kreisen erleben d&uuml;rfen.<br />
Mich nun nach Belegen dieser Aussage zu fragen ist unn&uuml;tz, da jede, aber auch wirklich jede Ihrer Ver&ouml;ffentlichungen am Abgleich mit der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Realit&auml;t scheitert.<br />
Ihre Emp&ouml;rung ist bei all dem jedoch so drollig, dass man eben doch schon fast dar&uuml;ber lachen kann.<br />
Ich w&uuml;rde Sie dennoch bitten, lieber beim komponieren kurzweiliger Blockfl&ouml;tenquartettarrangements zu bleiben. Bitte nehmen Sie es mir nicht krumm: Jeder hat so seine St&auml;rken und Schw&auml;chen.<br />
<br />
Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
ein Germanist (,der sich der Anonymit&auml;t dieses G&auml;stebuches durchaus bewusst ist)
 
Kommentar: Natürlich ist es "unnütz", Sie nach Belegen für Ihre Behauptungen zu fragen, da Sie offenbar keine haben.

Die Belege für meine Position kann dagegen jeder nachlesen.

Columba hat am 08.08.2013 21:26:46 geschrieben :

Nachtrag
Ja, mein voriger Beitrag war eine Erg&auml;nzug zu Lasseks Beitrag.<br />
<br />
Wer gewohnheitsm&auml;&szlig;ig jeden Tag ein paar Bier oder ein paar Glas Wein trinkt und das braucht, ist alkoholabh&auml;ngig. Gef&auml;hrlich wird es ab ca. 20 - 25 g Alkohol (f&uuml;r M&auml;nner; bei Frauen ist es weniger). Da ist man mit 2-3 Flaschen Bier oder Glas Wein schon dabei.<br />
Suchtkranke brauchen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch die Unterst&uuml;tzung des sozialen Umfelds.<br />
<br />
Mit dem sozialen Umfeld ist es bei Berufsmusikern sicher schwierig. Durch die Arbeitszeiten sind normale soziale Aktivit&auml;ten mit Nicht-Musikern nur eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Vermutlich sind durch den Zwang zum stundenlangen &Uuml;ben bei vielen Musikern schon in der Kindheit und Jugend soziale Kontakte eingeschr&auml;nkt, und die Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung verl&auml;uft anders. Wenn dann die Kollegen trinken oder andere Substanzen einwerfen und man den Eindruck bekommt, das w&auml;re ja normal, machen manche schnell mit.
 

Dr. Klaus Miehling hat am 06.08.2013 00:39:53 geschrieben :

Fortsetzung des Beitrags von Lassek
<br />
Columbas Beitrag war vielleicht eher nur eine Erg&auml;nzung zu dem von mir geposteten Titelbericht von &quot;Das Orchester&quot; - gelesen?<br />
<br />
Wenn unter Cannabis weniger Straftaten begangen werden, ist die geringere Verbreitung nat&uuml;rlich einberechnet. Alkohol f&ouml;rdert Aggressivit&auml;t, Cannabis beruhigt das Gem&uuml;t. Auch ich sehe einen moralischen Unterschied zwischen &quot;einen Joint rauchen&quot; und &quot;unter starkem Alkoholeinfluss aggressiv werden&quot; - allerdings zugunsten des ersteren, weil er eine kl&uuml;gere und m&uuml;ndigere Entscheidung trifft als ersterer (siehe dazu auch den satirischen Artikel: http://www.der-postillon.com/2013/07/jugendlicher-18-nach-uberdosis-cannabis.html ). Letzteres habe ich jedoch auch unter klassischen Musikern fast nie erlebt (Aggression durch Alkohol).<br />
<br />
So weit erstmal
 

Lassek (Homepage) hat am 05.08.2013 15:32:08 geschrieben :

weiter im Text
Den Grund f&uuml;r meine Anonymit&auml;t habe ich ja schon erkl&auml;rt (allein die Sache mit dem BJO damals hat wie gesagt die Arbeit des Deutschen Musikrates zeitweise ernsthaft gef&auml;hrdet). Ich k&ouml;nnte Ihnen weiteres Beweismaterial zukommen lassen (z.B. wie ein &quot;Weichei&quot;, das es wagte um 23Uhr ins Bett zu gehen, mitten in der Nacht von dutzenden &quot;bep&ouml;belt&quot; [d.h. mit 40 Mann mit m&ouml;glichst gro&szlig;em L&auml;rm geweckt] wird, damit er endlich weitertrinkt). Die Sammlung und Anonymisierung des Materials w&auml;re allerdings sehr aufw&auml;ndig und Sie w&uuml;rden es vermutlich eh nur als weitere Einzelf&auml;lle abtun (mehr als zu erkl&auml;ren, dass ich fast nur solche &quot;Einzelf&auml;lle&quot; kenne, kann ich jedoch logischerweise nicht bieten - ich bin kein empirischer Forscher). Aber da die Zahl junger klassischer Musiker begrenzt ist, ich viele kennen gelernt habe und nahezu &uuml;berall Ausschweifungen erlebt habe, gehe ich mit v&ouml;lliger Gewissheit von typischem Verhalten aus. Nur tr&auml;gt man dies nicht wie Nicht-klassischer Musiker offensiv nach au&szlig;en (kein klassischer Musiker w&uuml;rde auch nur auf die Idee kommen, auf der B&uuml;hne ein einziges Bier zu trinken), sondern h&auml;lt dies gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber eher versteckt - aus guten Gr&uuml;nden &uuml;brigens (siehe BJO-Aff&auml;re halt)<br />
Da folgendes Video eh schon online ist, hier doch noch ein sehr kleiner &quot;Beweis&quot; f&uuml;r eine allerdings extrem harmlose Sache: http://www.youtube.com/watch?v=Gc1jnw7cXsI<br />
<br />
Bei dem geposteten Bild-Artikel schrieb ich ja extra &quot;fast geneigt, provokant zu behaupten&quot;. Dass das kein Beweis ist, ist klar. Aber wer au&szlig;er den Besuchern der gro&szlig;en Wiener B&auml;lle besitzt sonst einen Frack au&szlig;er Profi-Musiker?
 
Kommentar: Fortsetzung des Eintrags s.o.



Was soll das Video darstellen? Ich sehe nur ein seltsames Spiel in einer Sporthalle, dessen Regeln sich mir nicht erschließen. Vermutlich soll es sich um klassische Musiker handeln, denn sonst würden Sie nicht darauf verweisen.



Was den Frack des Sodomisten betrifft, so liegt es nahe, dass er dem Täter als Fetisch dient. Wer so pervers ist, mit Tieren zu verkehren, mag auch andere, harmlosere Perversionen haben, und sich extra dafür einen Frack anschaffen. Abgesehen davon, dass es auch andere Berufsgruppen gibt, die so etwas tragen bzw. für besondere Anlässe besitzen, dürfte es kaum im Interesse des Täters liegen, durch ein für seinen Beruf typisches Kleidungsstück eine Spur für die Polizei zu legen.

Niklas hat am 05.08.2013 01:32:40 geschrieben :

.
Interessant: Die &quot;wissenschaftlichen Studien&quot; und &quot;tausende empirische Quellen&quot; auf die Sie sich berufen, belegen allesamt keinen Wirkzusammenhang zwischen musikalischen Vorlieben und Delinquenz, sind also demzufolge auch nicht beweiskr&auml;ftig im Sinne Ihrer &quot;Thesen&quot;.
 
Kommentar: Das sehe ich, wie Sie wissen, anders.

Johannes Kaplan hat am 04.08.2013 20:12:33 geschrieben :

Pressemitteilung
Die polizeiliche Pressemeldung zur diesj&auml;hrigen Gewaltmusik-Veranstaltung &quot;Wacken&quot; k&ouml;nnen Sie unter dieser Netzadresse einsehen: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52209/2527880/pol-iz-wacken-w-o-a-berichterstattung-abschlussmeldung<br />
Man beachte die hohe Zahl an Straftaten im Bereich der Eigentumsdelikte!
 
Kommentar: Danke!

Lassek (Homepage) hat am 04.08.2013 19:18:36 geschrieben :

Und noch eins hinterher
Bei dieser Meldung ist man fast geneigt provokant zu behaupten: Die Perversionen, von denen die Death-Metaller singen, praktizieren die klassischen Musiker <img height="15" src="http://www.npage.de/sprachen/de/images/icons/gelb_06.gif" "15" /><br />
<br />
http://www.bild.de/regional/hamburg/sodomie/pferd-auf-weide-missbraucht-18837938.bild.html
 
Kommentar: Da steht nur, dass es ein "Mann im Frack" war!?

Niklas hat am 04.08.2013 16:18:11 geschrieben :

-
Nun, Herr Miehling, die interessanten Beitr&auml;ge von Lassek zeigen doch auf eine recht anschauliche Weise, dass die Realit&auml;t eben nicht ganz Ihrem Wunschbild und Ihrer simplen und kindlich-einf&auml;ltigen Schwarz-Wei&szlig;-Sicht entspricht. Es offenbart sich zunehmend deutlicher, dass wohl lediglich Sie und Herr Kaplan die beiden einzigen redlichen und rechtschaffenen Menschen auf dieser, unseren Welt sind.<br />
Sollten Sie denn dann nicht beide heiraten, in Anbetracht Ihrer gegenseitigen Wertsch&auml;tzung und offensichtlichen Zuneigung? Vielleicht w&uuml;rde ja auch Roger Liebi eine einmalige Ausnahme machen, und Ihnen beiden seinen Segen erteilen! Was halten Sie davon?
 
Kommentar: Interessant: Wenn ich mich auf wissenschaftliche Studien und tausende enpirischer Quellen berufe, gilt Ihnen das nichts. Wenn aber ein anonymer Informant etwas über Ausschweifungen bei klassischen Musikern erzählt, dann ist das für Sie die "Realität"! 

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